Toleranz macht glücklich

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Juhu, wir haben das Zufriedenheitsplateau in Richtung Richtig-Glücklich verlassen, Belgien überholt und damit im europäischen Glücks-Ranking um einen Platz aufgeholt. Warum gerade die Deutsche Post sich für unser Glück zuständig fühlt, weiß ich nicht, ist aber so. Seit 2011 gibt sie jedes Jahr eine Studie zum Glück der Deutschen in Auftrag, die neuesten Ergebnisse sind gerade im Glücksatlas 2016 veröffentlicht worden. Auf einer Skala von 1-10 bewerten die Befragten das eigene Lebensglück in unterschiedlichen Bereich von Arbeit, über Wohnsituation bis zu Familie und Gesundheit. Insgesamt sind die Menschen in Deutschland glücklicher geworden, die Durchschnittwerte liegen jetzt bei 7,11 statt bei 7,0. Wie schon in den letzten Jahren sind die Ostdeutschen unglücklicher als die Westdeutschen, der Abstand hat sich sogar vergrößert, obwohl sich Arbeitsmarkt und Lohnniveau überall verbessert haben – was als Grund für die höhere Lebenszufriedenheit vermutet wird. Geld macht eben doch glücklich – zumindest bis zu einer gewissen Menge und besonders dann, wenn man mehr verdient als das eigene Umfeld. Zum ersten Mal wurde der Zusammenhang zwischen kultureller Vielfalt und Glück untersucht: 75 Prozent aller Befragten sehen Deutschland als weltoffenes und tolerantes Land. Toleranz und Offenheit scheinen ein wichtiger Glücksfaktor zu sein: Umso toleranter sich jemand selbst einschätzt, desto glücklicher ist er auch. Wäre schön, wenn sich das rumsprechen würde!

http://www.gluecksatlas.de

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